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Bildung & Soziales

Aktuelle Mitteilung – Informationen zur (erweiterten) Notbetreuung in den Schulen und Kindertageseinrichtungen

Nach einer Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 15. April 2020 bleibt die Kontaktbeschränkung aufrechterhalten und Schulen und  Kindertageseinrichtungen sind bis auf weiteres für den Normalbetrieb geschlossen zu halten.
 
Ab dem 27. April sollen in die Notbetreuung in den Schulen auch Schüler der siebten Klassen einbezogen werden (bisher nur bis zur sechsten Klasse).
Zudem ist ab dem 04. Mai 2020  ein stufenweiser Einstieg vorgesehen mit Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen sowie mit den Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer jeweiligen Schule.
 
Aufgrund der Tatsache, dass das wirtschaftliche Leben langsam wieder hochfährt, soll ab dem 27. April 2020 auch eine erweiterte Notbetreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen angeboten werden.
 
Berechtigt zur Teilnahme an der Notbetreuung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte BEIDE
1.      einen Beruf in der kritischen Infrastruktur ausüben, und sie unabkömmlich sind oder
2.      eine präsenzpflichtige Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind.
Beide Eltern müssen in beiden Fällen jeweils eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen
Außerdem müssen die Eltern auf dem Anmeldeformular versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist.
Beiden Erziehungsberechtigten gleichgestellt sind Alleinerziehende.
 
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle teilnahmeberechtigten Kinder die Teilnahme zu ermöglichen, sind vorrangig die Kinder aufzunehmen,
1.      bei denen mindestens einer der Erziehungsberechtigten oder der oder die Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur tätig ist und unabkömmlich ist
2.      für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder
3.      die im Haushalt einer oder eines Alleinerziehenden leben.
 
Für die genannten Personen besteht kein Rechtsanspruch auf Notbetreuung. Sollten die räumlichen und personellen Betreuungskapazitäten nicht ausreichen, um allen Kindern, die angemeldet werden, die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, entschiedet die Stadt nach pflichtgemäßem Ermessen. Die erweiterte Notbetreuung wird nicht flächendeckend bereits zum kommenden Montag, 27. April 2020, vorhanden sein, sondern wird sukzessive umgesetzt werden.
 
Hier (69,1 KB) können Sie einen Anmeldebogen herunterladen. Bitte füllen Sie diesen vollständig aus, unterschreiben ihn und senden ihn mit allen notwendigen Anlagen per Mail zurück an notbetreuung@stadt-herbolzheim.de
Sie erhalten zeitnah nach der Einreichung Ihrer vollständigen Unterlagen eine Zu- oder Absage von uns mit den Informationen zur weiteren Vorgehensweise.
 
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